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Entwicklung des Freizeit- und Erholungsparks

11.05.2015

Wie bereits berichtet, „wächst“ der Erholungspark in 2015 um rund 250 m. Die Fläche zwischen dem Naturbereich im Westen und dem vom sandabbauenden Unternehmen xella angelegten Graben im Osten wird jetzt endgültig als Park hergestellt.

Der aktive Sandabbau zieht sich in den östlichen Bereich hinter dem Graben und auf die Seefläche zurück. Das frei werdende Gelände wird profiliert, Wegetrassen angelegt und der Sand teilweise mit Boden abgedeckt, um Pflanzungen vorzunehmen. Teile werden der natürlichen Entwicklung überlassen. Nachdem die Geländemodellierung durch die sandabbauende Firma xella abgeschlossen ist, wurden die Flächen nun von Mitarbeitern des Bauhofes angelegt. Insgesamt wurden 1.500 Sträucher und 1.000 Weidensteckhölzer gepflanzt sowie auf einer Fläche von 6.500 qm Landschaftsrasen mit Kräutern ausgesät.


„Ich begrüße es sehr, dass der See zunehmend den Bürgerinnen und Bürgern zur Nutzung übergeben wird, zumal in und um Kaltenkirchen kaum Wasserflächen zum Erholen vorhanden sind.“, erklärt Bürgermeister Hanno Krause.


Hintergrundinformation zur Entstehungsgeschichte des Freizeit- und Erholungsparks:

Seit den 60er Jahren wird in Kaltenkirchen Sand abgebaut und zu Kalksandsteinen verarbeitet. Über die Jahre ist im Sandabbaugebiet ein Park mit einem großen See entstanden. Bis in die 90er Jahre wurde die Entwicklung dieses Bereiches über Betriebsgenehmigungen für die abbauende Firma geregelt. Seit 1990 gibt es einen Gesamtplan für das Gebiet, der aus einem Wettbewerb unter Landschaftsarchitekten hervorgegangen ist. Der Landschaftsarchitekt Frank Springer hat damals den Wettbewerb gewonnen und liefert seit dem die Grundlage für die Fortentwicklung des Parks.


1995 wurde dieser Gesamtplan Bestandteil des Planfeststellungsverfahrens Sandabbau in Kaltenkirchen, welches die bisherige Betriebserlaubnis ersetzt. In diesem Planfeststellungsverfahren ist genau geregelt, wie Sand abgebaut werden darf und wie der Abbaubereich anschließend hergestellt werden muss. Zum Beispiel ist in diesem Planfeststellungsverfahren auch geregelt, dass im See des Erholungsparks nicht geangelt und gebadet werden darf, da auch die Wasserfläche Abbaugebiet ist und dort unter der Wasseroberfläche Sand abgesaugt wird.


2014 wurde am Nordufer des Sees ein Bereich festgelegt, im dem es dem örtlichen Angelverein erlaubt ist, zu angeln. Gemeinsam mit den Behörden und der sandabbauenden Firma wurden Angelstellen definiert, die sowohl aus Sicht der Firma als aus Sicht der genehmigenden Behörden ein Angeln zulässt.


Der bisher wiederhergestellte, ehemalige Sandabbau Bereich erstreckt sich über das Nordufer des Sees. Dort wurde für die Kaltenkirchener Bürgerinnen und Bürger ein weitläufiger Park mit Aussichtshügeln, Grillplätzen, Rodelhügeln und einem weit verzweigtem Wegenetz geschaffen. Angrenzend befinden sich die Holstentherme, das Freibad, der Festplatz und die Anlage des Schützenvereines.


Im Süden des Freizeitparks wurde parallel zur Schirnauallee die Johannes-Kelmes-Sportanlage auf ehemaligem Abbaugebiet errichtet. Zwei Fußballplätze samt Umkleidegebäude und Parkplatz stehen den Kaltenkirchenern zur Verfügung.


Da der Abbau des Sandes im Erholungspark einen Eingriff in den Naturhaushalt darstellt, wurde im Planfeststellungsverfahren festgelegt, dass ein Teil des Erholungsparks der Natur vorbehalten sein soll. Am Nordufer gibt es einen kleinen Uferbereich, der speziell den Wasservögeln vorbehalten ist. Einen größeren Biotopbereich stellt das westliche Seeufer dar. Zwischen Schmetterlingsgarten und Tennishalle ist der Böschungs- und Uferbereich für die Pflanzen- und Tierwelt reserviert.


Dieser westliche Böschungs- und Uferbereich wurde 2011 in seine endgültige Form als Biotop gebracht. Dafür wurden zwei Amphibientümpel, eine Sumpfzone, ein Steilhang sowie ein offener Sandbereich angelegt. Diese verschiedenen Naturzonen bieten Heimat für die unterschiedlichsten Pflanzen und Tiere. Um den Erfolg dieses Naturbereiches nicht zu gefährden wird darum gebeten, diesen Bereich nicht zu betreten. Die Pflanzen- und Tierwelt soll sich dort ganz ohne Störungen durch den Menschen entwickeln. Besonders Wasservögel sind sehr empfindlich und werden oft durch Menschen und Hunde während der Brut gestört. Zur Sicherung des Bereichs wurden ein Graben und Barrieren aus Baumstubben angelegt.


Die Umrundung des Sees ist, ohne den Naturbereich zu betreten, durch den Wald oberhalb der Böschung möglich. Dort befindet sich auf Höhe der Tennishalle eine Aussichtsplattform mit Bänken.


Geht man von der Aussichtsplattform am See den Hang herunter, kann man noch ein Stück im losen Sand laufen, dann stößt man auf einen Graben und es geht nicht weiter. Dieser Graben wurde von den Betreibern des Kalksandsteinwerkes gezogen, um den Parknutzern klar zu machen, dass hier das Ende des Parks ist und der aktive Abbaubereich beginnt. Ein Betreten des Werksgeländes birgt Lebensgefahren. Hinter diesem Graben befinden sich Sandspülfelder, in denen man versinken kann. Außerdem herrscht Werksverkehr mit Baggern und Raupen.


Im Planfeststellungsverfahren von 1995 ist festgelegt, wo in Zukunft noch Sand abgebaut werden darf. Angrenzend an das Kalksandsteinwerk befinden sich Flächen, die vom Abbaubetrieb noch nicht angefasst wurden, obwohl sie laut Planfeststellungsbeschluss abgebaut werden dürfen.


Sobald die Mengen am südlichen Seeufer ausgeschöpft sind, was in wenigen Jahren der Fall sein wird, wird auf diesen Flächen abgebaut werden. Konkret handelt es sich um die Ackerfläche links neben dem Kalksandsteinwerk an der Barmstedter Straße. Der Acker und die bewachsene Böschung Richtung See werden in naher Zukunft verschwinden und Sand abgebaut.


Die Fläche am See mit den Spülfeldern wird zunächst bleiben, da man sie für den weiteren Unterwasserabbau braucht. Die Ufergestaltung und Abbautiefe sind im Planfeststellungsbeschluss definiert. Nach Abschluss des Sandabbaus werden die Kaltenkirchener Bürgerinnen und Bürger den See im Freizeitpark zu Fuß umrunden können. Dieses wird allerdings noch ein paar Jahre dauern und nicht vor 2030 der Fall sein.




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