Bundesweiter Warntag


Am Donnerstag, 10. September 2026, findet der diesjährige Bundesweite Warntag statt. Ab 11 Uhr werden bundesweit verschiedene Warnsysteme und Warnkanäle getestet. Auch die Stadt Kaltenkirchen beteiligt sich und erprobt neben den Warnsirenen erstmals bzw. ergänzend mobile Lautsprecheranlagen auf Einsatzfahrzeugen.

Bundesweiter Warntag
Bundesweiter Warntag

„Für uns geht es am Warntag ganz konkret darum, die Technik und unsere Abläufe unter möglichst realistischen Bedingungen zu testen. Besonders der Einsatz der mobilen Lautsprecheranlagen ist dabei wichtig: Wir wollen Erfahrungen damit sammeln, wie sich Warnmeldungen im Stadtgebiet verbreiten lassen und wo wir gegebenenfalls noch nachsteuern müssen. Solche Probeläufe helfen uns, für einen tatsächlichen Einsatz gut vorbereitet zu sein“, erklärt Claas-Hendrik Heß vom Bevölkerungsschutz der Stadt Kaltenkirchen.

Der Bundesweite Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen. Ziel ist es, die technischen Warnsysteme und das Zusammenspiel der verschiedenen Warnwege zu überprüfen. Gleichzeitig soll der Warntag die Bevölkerung mit den unterschiedlichen Möglichkeiten der Warnung vertraut machen.

Um 11 Uhr wird zentral über das Modulare Warnsystem des Bundes eine Probewarnung ausgelöst. Sie wird über verschiedene angeschlossene Kanäle verbreitet. Dazu gehören unter anderem Warn-Apps wie NINA, Cell Broadcast, Radio und Fernsehen sowie weitere digitale und lokale Warnmedien.

Kaltenkirchen testet auch vor Ort

Parallel zur bundesweiten Warnung werden um 11 Uhr im Kaltenkirchener Stadtgebiet die Warnsirenen ausgelöst. Zusätzlich setzt die Stadt mobile Lautsprecheranlagen auf Einsatzfahrzeugen ein. Die Fahrzeuge werden im Stadtgebiet unterwegs sein und Probewarndurchsagen verbreiten. Damit wird ein weiterer Warnweg erprobt, der insbesondere dann von Bedeutung sein kann, wenn Menschen über digitale Warnkanäle nicht oder nur eingeschränkt erreicht werden können.

„Im Ernstfall müssen Warnungen schnell, verständlich und auf möglichst vielen Wegen bei den Menschen ankommen. Genau deshalb testen wir nicht nur digitale Systeme und unsere Sirenen, sondern auch die Warnung über mobile Lautsprecheranlagen. Der Warntag ist eine gute Gelegenheit, die Abläufe praktisch zu erproben und gleichzeitig dafür zu sensibilisieren, wie wichtig es ist, die verschiedenen Warnwege zu kennen“, sagt Stefan Bohlen, Bürgermeister der Stadt Kaltenkirchen.

Gegen 11.45 Uhr erfolgt die Entwarnung und damit das Ende des Probealarms. Für die Bevölkerung besteht während des Warntages keine Gefahr.

Der Warntag ist auch ein persönlicher Warnmittel-Check

Die Stadt Kaltenkirchen empfiehlt, den Warntag zu nutzen, um die eigene Erreichbarkeit im Ernstfall zu überprüfen: Ist das Smartphone eingeschaltet und für Cell Broadcast geeignet? Ist eine Warn-App wie NINA installiert? Sind die Sirenen am eigenen Aufenthaltsort zu hören?

Cell Broadcast ermöglicht es, amtliche Warnmeldungen ohne vorherige Anmeldung oder App direkt an empfangsfähige Mobiltelefone in einer Funkzelle zu senden. Die Übermittlung erfolgt anonym. Zusätzlich bieten Warn-Apps ausführlichere Informationen und Handlungsempfehlungen.

Weitere Informationen zum Bundesweiten Warntag, zu den verschiedenen Warnmitteln und zur persönlichen Vorsorge stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) unter www.bbk.bund.de zur Verfügung.

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