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Kaltenkirchen fördert praxis-orientierte Ausbildung (PiA) für den Beruf der Erzieherinnen und Erzieher

01.06.2021

Die Stadt Kaltenkirchen geht neue Wege beim Abbau des Fachkräftemangels im Kita-Bereich. Am 25.05. hat die Stadtvertretung aufgrund der Empfehlung des Jugend-, Sport- und Bildungsausschuss einstimmig die Bezuschussung eines Ausbildungsganges pro Träger für die praxis-orientierte Ausbildung (PiA) des Berufs der Erzieherinnen und Erzieher in der Stadt Kaltenkirchen beschlossen.

In Kaltenkirchen sind 7 Träger im Kita-Bereich tätig. Die Förderung ist ab 01.08.2021 möglich.


Für die Umsetzung des Beschlusses hat die Stadtvertretung Haushaltsmittel in Höhe von 53.000 € im Jahr 2021 und von 95.000 € für die Folgejahre 2022-2024 bereitgestellt.


Im Bereich der Kindertagesbetreuung gibt es seit Jahren einen spürbaren Fachkräftemangel, der sich immer weiter verstärkt und die Sicherstellung guter und qualifizierter Kinderbetreuung bedroht.


Auch in Kaltenkirchen wird es immer schwieriger, qualifiziertes Personal zu finden und langfristig zu binden.


Ein Ansatzpunkt, dem fortschreitenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, ist die Nutzung der sogenannten praxisintegrierten Ausbildung (PiA) für den Beruf der Erzieherinnen und Erzieher. Üblicherweise findet die Ausbildung zur Erzieherin bzw. Erzieher an einer Fachschule statt und wird lediglich durch Praktika in den Einrichtungen ergänzt. Es besteht kein Vertragsverhältnis zwischen Einrichtung und Schülerin/Schüler, eine Vergütung wird nicht geleistet. Bei der praxisintegrierten Ausbildung hingegen wird ein Arbeitsvertrag zwischen Schülerin- bzw. Schüler und ausbildender Einrichtung geschlossen. Die Ausbildungseinrichtung kooperiert mit der Fach- oder Berufsschule. Diese trägt wiederum die Gesamtverantwortung für die Ausbildung. Seitens der Einrichtung wird eine Ausbildungsvergütung gewährt. Die praxisintegrierte Ausbildung richtet sich ausschließlich an Menschen, die bereits berufliche Vorerfahrung haben und aus diesem Grund auf ein regelmäßiges Einkommen angewiesen sind. Sie ist auch in Teilzeit möglich.


„Auf diese Weise werden die künftigen Fachkräfte bereits während der Ausbildung an eine Kindertagesstätte gebunden. Und es werden Personen für den Erzieherberuf gewonnen, für die ohne diese Ausbildungsform ein Einstieg nicht möglich gewesen wäre.“, so Bürgermeister Hanno Krause. „Damit das auch bei unseren Einrichtungen erfolgen kann, ist es notwendig, dass die anfallenden Kosten im Rahmen der Defizitfinanzierung von der Stadt getragen werden.“


Der Beschluss der Stadtvertretung beinhaltet auch den Prüfauftrag an die Verwaltung, ob eine zeitliche Bindung im Anschluss an die Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher an die Einrichtungen vertraglich geregelt werden kann.


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