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Digitalisierung der Kaltenkirchener Schulen

25.01.2021

Ende 2019 haben die Stadt Kaltenkirchen und der Schulverband Kaltenkirchen als Schulträger die Umsetzung des „Medienentwicklungskonzeptes (MEK) der Kaltenkirchener Schulen“ beschlossen. Mit dem gemeinsamen Medienentwicklungskonzept wurden Ausstattungsszenarien für die digitale Medientechnik (Klassenraumausstattungen), die Modernisierung der Netzwerkverkabelung und die Integration einer flächendeckenden WLAN-Versorgung in allen Kaltenkirchener Schulen entwickelt und abgestimmt.


Für die Umsetzung des Medienentwicklungskonzeptes bis Ende 2022 sind Investitionen der Stadt Kaltenkirchen in Höhe von insgesamt 1.008.740,53 € und des Schulverbandes Kaltenkirchen in Höhe von 1.059.605,53 € vorgesehen.


Diese Investitionen werden über den sogenannten Digitalpakt 1 vom Land Schleswig-Holstein gefördert. Die Beantragung der Fördermittel kann förderunschädlich bis Ende 2022 erfolgen.


Durch die Stadt Kaltenkirchen sind bislang Auszahlungen und Aufträge in Höhe von 434.464,24 € (43,07%) erfolgt und es wird im 1.Halbjahr 2021 mit einer Förderung hierfür in Höhe von 276.940,86 € gerechnet. Dies sind 47,09% der erwarteten Gesamtförderung in Höhe von 588.110,00 €.


Durch den Schulverband Kaltenkirchen sind bislang Auszahlungen und Aufträge in Höhe von 531.546,41 € (50,16%) erfolgt und es wird im 1.Halbjahr 2021 mit einer Förderung hierfür in Höhe von 393.690,92 € gerechnet. Dies sind 69,39 % der erwarteten Gesamtförderung in Höhe von 567.576,00 €.


In den Schulen wurden bereits die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen für die Digitalisierung geschaffen, die Netzwerkverkabelung modernisiert, die örtlich eingebundenen IServ-Portalserver beschafft und installiert sowie die ersten Klassenräume mit digitaler Medientechnik ausgestattet.


Bis Ende Februar 2021 werden alle Kaltenkirchener Schulen flächendeckend mit W-LAN ausgestattet. Die vom Land Schleswig-Holstein angeschlossenen Breitbandverbindungen sorgen für synchrone Up- und Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s. Bis Ende 2021 sollen 90,00% aller Kaltenkirchener Klassen- und Fachräume mit der nach dem Medienentwicklungskonzept vorgesehenen Präsentationsausstattung versehen werden. Dies umfasst die Anbringung von höhenverstellbaren Whiteboards mit Kurzdistanzbeamern und Lautsprechern, so dass Medien von einem Tablet auf die Präsentationsfläche gespiegelt werden können.


Darüber hinaus wurden im Herbst 2020 über das „Sofortausstattungsprogramm Digitalpakt“ (Digitalpakt 2.0) durch die Stadt Kaltenkirchen insgesamt 129 mobile Endgeräte für 76.035 € und vom Schulverband Kaltenkirchen 117 mobile Endgeräte für 69.949 € entsprechend der Bedarfsmeldungen der Schulen angeschafft. Diese Kosten wurden bereits komplett (100%) durch den Bund und das Land erstattet.


Die laufenden Kosten für die Wartung und den Betrieb der Geräte werden allerdings nicht gefördert. Hierfür ist jährlich mit Kosten in Höhe von ca. 9,25 % der Gesamtkosten zu rechnen. Für die Stadt bedeutet dies zusätzliche laufende Kosten in Höhe von ca. 7.040 €/ Jahr, für den Schulverband in Höhe von ca. 6.470 €/Jahr, die nicht bezuschusst werden.


Ziel des Sofortausstattungsprogramms ist es, alle Schülerinnen und Schüler leihweise mit mobilen Endgeräten zu versorgen, die zu Hause nicht auf Laptop oder Tablet zur Teilhabe am Distanzunterricht zugreifen können.


Aufgrund diverser Nachmeldungen der Schulen beschafft die Stadt Kaltenkirchen im März 2021 weitere 77 und der Schulverband Kaltenkirchen weitere 72 Endgeräte.


Die aktuelle Beschlusslage der politischen Gremien sieht vor, den Kaltenkirchener Schulen bis zum Ende des Jahres 2022 insgesamt so viele Endgeräte für Schülerinnen und Schüler bereitzustellen, bis ein Ausstattungsschlüssel von 1:4 (Schüler zu Endgerät) erreicht ist.


„Wir – die Stadt Kaltenkirchen und der Schulverband Kaltenkirchen - haben uns bereits Ende 2019 mit dem Medienentwicklungskonzept auf den Weg gemacht, um die Kaltenkirchener Schulen modern auszustatten. Die Corona-Lage hat den bereits eng eingetakteten Umsetzungsprozess zusätzlich beschleunigt und uns die Notwendigkeit der Digitalisierungsmaßnahmen noch einmal eindrücklich aufgezeigt und zu Nachjustierungen (z.B. Umsetzung Sofortausstattungsprogramm) seitens des Bundes und des Landes S.H. geführt. Die meisten unserer Maßnahmen wollen wir bis Ende des Jahres abschließen.


Für die dauerhafte Begleitung und Fortschreibung dieses Prozesses haben wir inzwischen zwei IT-Fachleute eingestellt und in der Verwaltung einen Koordinator bestimmt.


Wir sind in Kaltenkirchen bezüglich der Digitalisierung der Schulen gut aufgestellt und haben doch noch einiges zu tun! “, so Bürgermeister und Schulverbandsvorsteher Hanno Krause.



Die Stadt Kaltenkirchen ist Schulträger vom Gymnasium, der Grundschule Flottkamp und der Grundschule Alter Landweg.


Der Schulverband Kaltenkirchen ist Schulträger der Gemeinschaftsschule am Marschweg, der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, der Grundschule am Lakweg und der Förderschule am Lakweg.




„Sichtbare Zeichen“ der Digitalisierung (u.a. whiteboard, Kurzdistanzbeamer und Lautsprecher) in den Klassen- und Fachräumen am Beispiel des modernisierten Chemieraums in der Dietrich-Bonhoeffer-Schulezoom
„Sichtbare Zeichen“ der Digitalisierung (u.a. whiteboard, Kurzdistanzbeamer und Lautsprecher) in den Klassen- und Fachräumen am Beispiel des modernisierten Chemieraums in der Dietrich-Bonhoeffer-Schule
 
 

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