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Grußworte zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

Liebe Bürgerinnen und Bürger, Weihnachtsbäume, bunte Lichter und der Adventskalender am Rathaus schmücken unsere Innenstadt. Die Weihnachtsfeiertage und der Jahreswechsel nahen mit großen Schritten heran. Ein im Sinne unserer Stadtentwicklung erfolgreiches Jahr 2021 geht vorüber, das leider auch in diesem durch die Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus geprägt war und leider immer noch ist.


Diese Pandemie stellt uns alle weiterhin vor große gemeinsame Herausforderungen.


Wir möchten kurz auf einige wichtige Entwicklungen in 2021 blicken und auf das Neue, was uns in 2022 im Wesentlichen erwartet.


Der Trend der Einwohnerentwicklung hält weiter an und wir zählen zum Jahresende mehr als 23.500 Einwohnerinnen und Einwohner in unserer Stadt. Der Zuspruch für Kaltenkirchen ist also ungebrochen hoch. Und wir sind bezogen auf den Lebensaltersdurchschnitt immer noch die zweitjüngste Stadt Schleswig-Holsteins. Das zeigt, dass sich weiterhin gerade Familien mit Kindern für unser Kaltenkirchen als Lebensmittelpunkt entscheiden.


Wir haben es auch in 2021 gemeinsam geschafft, unsere städtische Infrastruktur weiter zu entwickeln. Das Wohnen, Arbeiten und Einkaufen, aber auch die soziale Infrastruktur mit unseren Kindereinrichtungen, Schulen und Sportstätten sowie einiges mehr entwickelten sich weiter positiv.


Einen besonderen Anteil daran haben unsere Unternehmen, welche die nötigen Arbeitsplätze schaffen und sich zudem erheblich, wenn nicht sogar maßgeblich, an den Kosten der Stadtentwicklung beteiligen. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer haben sich die letzten Jahre weiter erhöht und liegen aktuell bei 18 Mio. €. Dieses Ergebnis ist zudem ein Indiz dafür, dass wir in Kaltenkirchen einen sehr guten Branchenmix haben, der unserer Stadt auch in Krisenzeiten wie Corona ein weitgehend stabiles finanzielles Fundament ermöglicht. Im neuen etwa 8 ha großen Gewerbegebiet an der Grashofstraße wurden 2021 rund 13.000 m² an 8 weitere Unternehmen zum Neubau ihres Firmensitzes verkauft. Damit sind fast alle Flächen vergeben.


In Kaltenkirchen erleben wir einen weiterhin anhaltenden Trend erheblicher Investitionen in den Wohnungsbau. Dabei war und ist es uns wichtig, ein breites Angebot an Wohnraum für Familien, Einzelpersonen, alle Generationen und auch für geringere Einkommen durch öffentlich geförderten Wohnraum zur Verfügung zu stellen.


Im Rahmen der sogenannten Innenstadtverdichtung wird besonders im Bereich der Hamburger Straße und der Innenstadt neuer Wohnraum geschaffen. Parallel laufen die Planungen für ein neues Wohngebiet mit 30 Plätzen für Eigenheime am Waldweg. Die perspektivische Entwicklung von Wohnbauflächen am Wiesendamm und Radensweg wurde mit Beschluss der Stadtvertretung gestoppt, da wir zunächst gemeinsam grundlegende Zukunftsperspektiven für die Stadt als Ganzes wollen. Die Stadt Kaltenkirchen wurde zur Weiterentwicklung der Innenstadt in die Städtebauförderung aufgenommen. Denn wir müssen und wollen unsere Innenstadt weiter beleben und attraktiver gestalten. Hierzu haben die ersten Beteiligungsprozesse mit der Bevölkerung stattgefunden.


Der glückliche Zuwachs an Kindern in unserer Stadt stellt uns auch 2022 vor die Herausforderung, weitere Betreuungsplätze verteilt auf das Stadtgebiet zu schaffen. So konnten 2021 als erster Schritt in der Kita Krückauring 30 Kindergartenplätze geschaffen. Die beschlossenen Erweiterungen in den Kitas Hamburger Straße, Zeisigring und Wiesenpark mussten aufgrund der angespannten Lage in der Baubranche durch Materialmangel in das Jahr 2022 verschoben werden. An diesen drei Standorten werden bis Ende 2022/Anfang 2023 100 Kindergartenplätze entstehen. Durch den weiterhin ansteigenden Bedarf an Betreuungsplätzen werden wir 2022 mit dem Bau einer zusätzlichen Kindertagesstätte an der Hamburger Straße für weitere 100 Kinder beginnen. Die Fertigstellung ist für 2023 vorgesehen. Um dem Fachkräftemangel der Kitas zu begegnen, hat unsere Stadt 2021 in Eigenverantwortung die „Praxis integrierte Ausbildung“ (PIA) von Erzieherinnen und Erziehern finanziert, obwohl dies eigentlich Aufgabe des Landes ist. Auch 2022 werden wir als Stadt Kaltenkirchen in diesem Bereich noch einmal nachlegen.


Unsere Schülerzahl ist mit insgesamt 4100 Schülerinnen und Schülern in 3 Grundschulen, 2 Gemeinschaftsschulen, einem Gymnasium, einem Förderzentrum und 2 Privatschulen weitgehend stabil. Wir investieren zusammen mit dem Schulverband 2022 ca. 3 Millionen € in die Unterhaltung unserer Schulen. Sowie zusätzliche 5,6 Millionen € für die Verbesserung der Raumluftqualität durch den Einbau von Lüftungsanlagen, von denen 3,9 Millionen in Form von Bundesfördermitteln generiert werden konnten. In den Jahren 2019-2021 wurden bereits 4,5 Millionen € am Gymnasium investiert. Hinzu kamen ca. 730.000 € in der DBS für die Innensanierung, und für Dach- und Innensanierung in der Gemeinschaftsschule am Marschweg ca. 660.000 €, im Schulzentrum am Lakweg ca. 780.000 €. 2021 wurden Brandschutzmaßnahmen mit einem Volumen von ca.1,7 Millionen gestartet, die 2022 abgeschlossen werden sollen, um unsere Schulen noch sicherer zu machen. Auch die weitere Umsetzung des Medienentwicklungskonzeptes zur Digitalisierung der Schulen wird durch neue Server, Endgeräte, Tafeln, Beamer, WLAN und durch die Betreuung der 2 hauptamtlichen IT-Fachleute fortgeführt. Die Leibnizschule hat 2021 eine neue Sporthalle und zusätzliche Unterrichtsräume am Standort Bahnhof Süd eröffnet, um den Bedarf an Schulraum und dem Schulsport gerecht zu werden.


Die Sportförderung ist auch weiterhin ein fester Bestandteil der Gestaltung positiver Lebensbedingungen in Kaltenkirchen und eine Anerkennung für die ehrenamtlichen Vereine, welche den wesentlichen Beitrag im Kinder- und Jugendsport leisten. So haben z ur Förderung der Sportvereine im Rahmen der Sportstättenentwicklungskonzeption die Arbeiten zum Neubau eines Fußball-Großspielfeldes an der Johannes-Kelmes-Anlage begonnen. Diese Anlage soll im Sommer 2022 fertig gestellt sein. Vereinsfrei und besonders attraktiv für die jüngeren Kaltenkirchener wird derzeit der in die Jahre gekommene Skate-Park an der Barmstedter Straße neu geplant. Dieser soll ein „echtes Highlight“ in Kaltenkirchen werden. Die AG Sportstättenentwicklung und das Team der Jugendlichen wird sich ab Anfang Januar 2022 mit der Planung beschäftigen. Hierbei wird auch der Standort der neuen Skateranlage beraten.


Sehr schade war, dass der traditionelle Stadtlauf zum 1. Mai Corona bedingt ausfallen musste. Glücklicher Weise konnte er am 2. Oktober nachgeholt werden! Die Bauleitplanung für die Errichtung einer Trainingsanlage für den seit 1952 bestehenden Sportverein MSC Kaltenkirchen hinter der Autobahn wurde 2021 aufgrund des Ergebnisses eines Bürgerentscheides eingestellt. Bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass der Traditionsverein dennoch weiterhin bestehen bleibt.


Seit Anfang Mai 2021 ist die Stadtbücherei wieder für den Publikumsverkehr geöffnet und konnte weitestgehend ihren Betrieb ohne große Einschränkungen aufrechterhalten. Es wurden 50 Veranstaltungen mit insgesamt ca. 900 Teilnehmenden durchgeführt. Die Volkshochschule Südholstein-Kaltenkirchen gGmbH hat eine besondere Bedeutung im Bereich der Bildungsangebote, die jedoch nicht kostendeckend sind und deshalb weiterhin durch die Stadt finanziell unterstützt werden müssen. So wurden in 2021 die Weichen gestellt, um die VHS ab 2022 als Einrichtung der Stadt in Form einer GmbH weiterzuführen. Damit erfolgt eine langfristige Sicherung dieser Bildungseinrichtung, insbesondere auch im Zusammenspiel mit den weiteren Bildungs- u. Kulturangeboten durch das Mehrgenerationenhaus und die Stadtbücherei. Zur Belebung der Innenstadt und Verbesserung des Zugangs wurden die beiden Mehrgenerationenhäuser Schützenstraße und Krückauring am „Grünen Markt“ im Stadtzentrum zusammengelegt. Somit ist eine Kooperation mit der Bücherei und der VHS auf kurzem Wege möglich.


Aber nicht nur der Bau neuer Gebäude und Anlagen ist von infrastruktureller Bedeutung für unsere Stadt, sondern auch der Straßen- und Kanalbau auf Basis unseres Straßensanierungskonzeptes und Generalentwässerungsplanes mit dem Kanalsanierungskonzept. So sollen weiterhin jährlich ca. 3 Mio. € in den Straßen- und Kanalbau fließen, um unser Netz unter der Straße in seiner Funktion zu erhalten und an künftige Entwicklungen anzupassen. Hierzu zählt auch die Vorsorge vor besonderen Regenereignissen. Perspektivisch wird nicht nur die Hydraulik der Kanäle angepasst, sondern auch an den Regenrückhalte- und Klärbecken weitergearbeitet, wie aktuell an der Erweiterung des Regenrückhaltebeckens am Wiesendamm. Die Sanierung der Neidenburger Straße sowie etwa der Hälfte der Ortelsburger Straße und des Tannenweges konnte 2021 abgeschlossen werden. Weitergehen wird es in 2022 unter anderem mit der Rostocker Straße und einer Teilkanalsanierung im Bereich des Eschenweges. Zum schon bestehenden Straßen- und Kanalkataster ist die Aufnahme der städtischen Bäume und Waldflächen im Baumkataster fast vollständig abgeschlossen. Sich daraus ergebende Pflegemaßnahmen haben Sie sicher mitbekommen. Es freut uns, dass die „Friedenseiche“ auf der Mittelinsel Schmalfelder Straße / Friedenstraße nach weiteren Untersuchungen noch weitere Jahre erhalten bleiben kann. Unsere Stadt muss sich wie alle Kommunen dem wachsenden Straßenverkehr widmen. Die Umsetzung von Maßnahmen aus dem Radwegekonzept wurde fortgeführt. Für eine bessere Sicherheit der Radfahrerinnen und Radfahrer wurden Radfurten rot markiert und weitere Abstellmöglichkeiten geschaffen. Ein neuer Radweg an der Werner-von-Siemens-Straße wird Anfang 2022 gebaut. Auch der geplante Radschnellweg zwischen Bad Bramstedt und Hamburg wird weiter konkretisiert. Zur Verbesserung des ÖPNV konnte unser Stadtbusverkehr zum Ende 2021 zukunftsorientiert aufgestellt werden. Es fahren jetzt 4 Busse in 2 Linien im 30 Minuten Takt mit Einbindung in den HVV. Wir haben somit eine wesentliche Verbesserung erreicht, müssen aber die Entwicklung für etwaige noch notwendige Veränderungen abwarten.


In Kooperation mit den Umlandgemeinden der Ämter Kisdorf, Kaltenkirchen-Land und Itzstedt sowie der Gemeinde Henstedt-Ulzburg konnte die Erarbeitung des regionalen Verkehrskonzeptes abgeschlossen werden. Wir werden weiterhin mit den beteiligten Kommunen im Austausch bleiben, um konkrete verkehrsentlastende Maßnahmen zu planen und umzusetzen.


Die Sicherung der ärztlichen Versorgung ist auch in Kaltenkirchen eine stetige Herausforderung. 2021 war in dieser Hinsicht ein ganz besonders erfolgreiches Jahr. Es konnten sechs neue Hausärztinnen und Hausärzte für Kaltenkirchen gewonnen sowie 2 Orthopädiesitze erfolgreich durch Nachfolger besetzt werden. Ziel ist weiterhin eine bestmögliche ärztliche Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger in und um Kaltenkirchen zu gewährleisten. Auf dem Grundstück der ehemaligen Feuerwache am Kisdorfer Weg planen wir daher zusammen mit der Bürgergenossenschaft Kaltenkirchen weiterhin den Neubau eines Ärztehauses.


Bedauerlicherweise musste das beliebte Stadtfest Kaltenkirchen auch 2021 abgesagt werden. Alle an der Planung Beteiligten hoffen nun auf die Durchführung des Stadtfestes im Jahr 2022. Die damit eingesparten Mittel wurden in eine Buchaktion investiert, indem die Kinder der Kitas und Grundschulen eingepackt in eine Weihnachtsaktion je ein Buch erhielten. Danke nochmals an die Firmen XXXLUTZ und Dodenhof für ihre großzügigen Spenden und an die Stadtvertretung für die Zurverfügungstellung der eingesparten Mittel aus dem Stadtfest. Danke nochmals auch an all die anderen Spendenden, sei es für das Weihnachtshilfswerk, für Sachspenden und die teilweise sehr großzügigen Baumspenden.


Zum Ende des Jahres konnten wir mit den vereinten Kräften der Leitung des Famila-Marktes, der Stadtverwaltung und der Rettungsverbände eine Impfstation im Ohlandpark einrichten, da es bislang nicht gelungen ist, dass Land von der Notwendigkeit der Einrichtung eines stationären Impfzentrums in Kaltenkirchen zu überzeugen. Wir bleiben aber am Ball. Nutzen Sie bitte die trotzdem zahlreich geschaffenen Impfmöglichkeiten und Impfangebote in Kaltenkirchen oder anderswo! Damit wir diese Pandemie schnell beenden oder zumindest beherrschen können.


Wir alle zusammen haben auch in 2021 viel für unsere Stadt erreicht und wollen nicht stehen bleiben. Wir erleben in unserer Stadt ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement, aber auch großartige hauptamtliche Leistungen in den Teams der Stadtverwaltung, der Stadtbücherei und dem Bauhof. Haupt- und Ehrenamt zusammen haben unter sehr großen Einschränkungen der Corona Pandemie die übertragenen Aufgaben zugunsten unserer Stadtentwicklung mit viel Einsatzbereitschaft gewissenhaft und zielorientiert erledigt. Um diese Leistungen in Zukunft auch zu akzeptablen Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus zu ermöglichen, soll der Anbau des Rathauses in der Holstenstraße Ende 2022 fertig gestellt sein.


Wir danken Ihnen allen herzlich für die konstruktive Zusammenarbeit zugunsten unserer Stadtentwicklung und der Region sowie zur Förderung unseres gesellschaftlichen Lebens im Jahr 2021.


Wir werden gemeinsam im neuen Jahr 2022 an das bisher Erreichte anknüpfen, um für die Menschen in Kaltenkirchen und der Umgebung auch weiterhin die Lebensverhältnisse positiv mitzugestalten.


Und wir sind sehr zuversichtlich, dass wir alle zusammen mit Verantwortung und Disziplin die Corona Krise erfolgreich überwinden. Unsere Neujahrsansprache werden wir aber leider nur als Videobotschaft an Sie richten können (www.kaltenkirchen.de).


Ihnen und Ihren Angehörigen ein glückliches sowie gesundes Jahr 2022.


Und: Bleiben Sie gesund!



Bürgermeister Hanno Krause und Bürgervorsteher Hans-Jürgen Scheiwe
Bürgermeister Hanno Krause
Bürgervorsteher Hans-Jürgen Scheiwe
 

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